Koordinationsabzug

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Welche Rolle spielt der Koordinationsabzug?

Bei der Berechnung der Altersgutschriften spielt der Koordinationsabzug eine wichtige Rolle. Der Koordinationsabzug wird herangezogen, um den versicherten Verdienst zu berechnen. Die obligatorisch zu versichernden Lohnanteile liegen zwischen CHF 24‘675 und CHF 84‘600. Als versicherter Lohn (sog. koordinierter Lohn) gilt derjenige Teil des AHV-pflichtigen Lohnes, der zwischen 7∕8 und dem dreifachen Betrag der jeweils gültigen maximalen jährlichen AHV-Altersrente liegt (per 1.1.2016 zwischen CHF 24‘675 und CHF 84‘600 also maximal CHF 59‘925). Ist der so errechnete koordinierte Lohn kleiner als 1∕8 der maximalen AHV-Altersrente (per 1.1.2016 CHF 3525), wird er auf diesen Betrag aufgerundet. Ab einem Einkommen von CHF 21'150 (BVG Eintrittsschwelle per 2016) ist jeder Arbeitnehmer obligatorisch in der zweiten Säule versichert. Im überobligatorischen Bereich ist es möglich, einen Koordinationsabzug von null Franken zu beschliessen (vgl. Art. 79c BVG).

Koordinationsabzug: Koordinierter Lohn

Im Rahmen des BVG wird nicht der gesamte Lohn versichert, sondern nur ein gewisser Lohnanteil. Der Koordinations-abzug wird zur Anwendung gebracht, um den Lohnanteil, der schon in der AHV abgesichert ist, nicht noch einmal abzusichern. Der Schweizerische Pensionskassenverband gibt Ihnen gerne weitere Auskünfte rund um den Koordinationsabzug.
Der Koordinationsabzug bezeichnet den Lohnbestandteil, welcher nur von der AHV, nicht aber von der beruflichen Vorsorge versichert wird. Er beträgt jeweils 7/8 der maximalen AHV-Jahresrente (momentan CHF 24'675). Eine Reduktion des Koordinationsabzugs führt letztlich zu einem höheren Altersguthaben, da mehr Lohn in der 2. Säule versichert wäre.

Koordinationsabzug und Altersvorsorge 2020

Aus fachlicher Sicht unterstützte der ASIP den Vorschlag des Bundesrates in der Vorlage „Altersvorsorge 2020“ den Koordinationsabzug zu streichen. Mit dem Verzicht auf den Koordinationsabzug unter gleichzeitiger Anpassung der Altersgutschriftensätze (5/9/13/13%) hätte das Leistungsniveau für AHV-Jahreslöhne von rund CHF 85'000 beibehalten werden können, für tiefere Lohnbereiche wäre es jedoch ausgebaut worden. Damit hätte ein Anliegen aufgenommen werden können, welches der ASIP schon 2007 mit dem Vorschlag für ein neues BVG formuliert hat. Politisch ist jedoch zu entscheiden, ob man - bei einer Vereinfachung des Systems - die durch die Abschaffung des Koordinationsabzugs anfallenden Mehrkosten und Leistungsverbesserungen bei tieferen Einkommen und Risikoleistungen (Überversicherungen) in Kauf nehmen will. Der Ständerat sah vor diesem Hintergrund von einer Abschaffung des Koordinationsabzugs ab. Der ASIP kann diesen Entscheid nachvollziehen. Er begrüsst die vom Ständerat beschlossenen Ausgleichsmassnahmen - u.a. nur eine moderate Senkung des BVG-Koordinationsabzuges von heute7/8 auf 3/4 der maximalen einfachen AHV-Rente (CHF 24'675 -> CHF 21'150). Aus Gründen der Rechtssicherheit sollte jedoch explizit im Gesetz erwähnt werden, dass der Koordinationsabzug mit dem Beschäftigungsgrad zu gewichten ist. Für Teilzeitbeschäftigte ist das eine gangabre Lösung. Die Eintrittsschwelle soll dagegen für alle Versicherten (auch Teilzeitbeschäftigte) fix CHF 21'150 (75% der maximalen einfachen AHV-Altersrente) betragen. Anderen Lösungen sind nicht praxistauglich und kaum nachvollziehbar.

Koordinationsabzug 2017

Der Bundesrat hat beschlossen, den heutigen Stand der AHV/IV-Renten per 1. Januar 2017 beizubehalten. Die Renten der 1. Säule werden angepasst, wenn die Lohn- und Preisentwicklung dies rechtfertigen. Für 2017 ist das nicht der Fall. Ohne Rentenerhöhung bleiben auch jene Eckwerte im BVG auf dem heutigen Stand, die auf der Grundlage der minimalen AHV/IV-Rente berechnet werden. Dies gilt beispielsweise für den Koordinationsabzug, welcher 2017 weiterhin CHF 24‘675 beträgt.

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