Rentenalter Schweiz: Bezug von Altersrente

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Rentenalter in der Schweiz

Das Rentenalter in der Schweiz gibt an, ab welchem Alter Personen eine staatliche Altersrente durch die Alters- und Hinterlassenenversicherung beziehen können. Man spricht in diesem Zusammenhang vom ordentlichen Rentenalter in der Schweiz. Das Rentenalter in der Schweiz liegt bei 65 Jahren für Männer und bei 64 Jahren für Frauen. Allerdings soll das Rentenalter in der Schweiz für Frauen schrittweise angehoben werden, so dass dies ebenfalls bei 65 Jahren liegt. Das Rentenalter in der Schweiz kann grundsätzlich flexibel gestaltet werden. Wer bezugsberechtigt ist, kann beispielsweise früher in Rente gehen oder seine Bezüge aufschieben.

Rentenalter in der Schweiz: Teil der Rentenreform 2020

Das Rentenalter in der Schweiz ist Teil der Rentenreform 2020. Mit dieser Rentenreform beschäftigt sich auch der Schweizerische Pensionskassenverband ASIP. Als Dachverband für 960 Pensionskassen hat der ASIP die Aufgabe, aktuelle Herausforderungen im Bereich der beruflichen Vorsorge zu erkennen und angemessene Reformen zu beglei-ten.

Vor dem Hintergrund der weiterhin steigenden Lebenserwartung ist im Rahmen der „Altersvorsorge 2020“ ein gleiches Rentenalter 65 für Mann und Frau für beide Säulen zwingend einzuführen.
Durch die Reform sollen Stabilität und Sicherheit der 1. und 2. Säule gewährleistet werden. Die Reform besteht aus aufeinander abgestimmten Massnahmebündeln, die den Weg in eine tragfähige Zukunft ebnen sollen. Ein Kernelement der Rentenreform 2020 ist ein gleiches Rentenalter für Mann und Frau in der Schweiz.
Das Rentenalter - oder besser Referenzalter für den Rentenbezug - soll in beiden Säulen harmonisiert und auf 65 Jahre festgelegt werden. Es wird geplant, das Rentenalter in der Schweiz so zu erhöhen, dass das Referenzalter für den Bezug der Altersrenten aus der 1. Säule (AHV) und der 2. Säule (berufliche Vorsorge) bei 65 Jahren für Männer und Frauen liegt.

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung ist das gleiche Rentenalter 65 für Mann und Frau ein (überfälli-ger) Schritt in die richtige Richtung. Obwohl allenfalls noch bestehende Lohn-Ungleichbehandlungen selbstverständlich weiter reduziert werden müssen, darf die Erhöhung des Frauenrentenalters nicht mit der Diskussion um die Lohngleichheit von Mann und Frau vermischt werden. Die Verfassung verlangt schon lange das gleiche Rücktrittsalter. Es ist geplant, das Rentenalter in der Schweiz für Frauen schrittweise von 64 auf 65 Jahre zu erhöhen. Das Rentenalter in der Schweiz soll für Frauen ab Inkrafttreten der Vorlage schrittweise erhöht werden. Das erhöhte Rentenalter in der Schweiz hat für Frauen den Vorteil, dass durch eine längere Erwerbstätigkeit höhere Leistungen aus der beruflichen Vorsorge zu erwarten sind. Zudem sollen die Bedingungen für Teilzeitbeschäftigte verbessert werden.

Rentenalter in der Schweiz: Informieren Sie sich

Wenn Sie sich für das Rentenalter in der Schweiz, aktuelle Reformen und die Arbeit der Schweizer Pensionskassen interessieren, finden Sie im ASIP den richtigen Ansprechpartner.

Weitere Erhöhung des Rentenaltes in der Schweiz über 65?

Wie lässt sich dem langfristigen demografischen Trend begegnen? In diesem Zusammenhang wird, auch angesichts der internationalen Entwicklungen, immer wieder die Erhöhung des Rentenalters als die naheliegendste Lösung angesehen. Zweifellos muss auch in der Schweiz über das Rentenalter diskutiert werden. 1948 lag das Rentenalter von Mann und Frau in der AHV bei 65 Jahren. Im Rahmen der 4. und 6. AHV-Revision (1957/1964) wurde das Frauenrentenalter auf 62 Jahre gesenkt. Begründet wurde die Senkung vor allem mit der weiblichen Physiologie. Es wurde argumentiert, die Körperkräfte der Frauen liessen im Alter früher nach als jene der Männer. Erst in der 10. AHV-Revision wurde das Frauenrentenalter wieder erhöht und in zwei Schritten ab 2001 auf 63 und 2005 auf 64 angepasst. In der 2. Säule kann eine Pensionskasse reglementarisch ein anderes Rücktrittsalter beschliessen. So gibt es viele Pensionskassen, die reglementarisch bereits ein gleiches Rücktrittsalter von Mann und Frau kennen.

Vor diesem Hintergrund ist im Rahmen der Altersvorsorge 2020 eine moderate Erhöhung des Rentenalters der Frauen auf 65 Jahre verbunden mit einer Flexibilisierung des Rückzugs aus dem Erwerbsleben zielführend. Die Verknüpfung der Rentenaltersfrage mit der Lohngleichheit ist aufgrund der längeren Lebenserwartung der Frauen nicht nachvollziehbar. Die Forderung nach einem Referenzalter über 65 Jahre im Rahmen dieser Vorlage ist politisch heikel, umso mehr als es auch arbeitsmarktliche Aspekte zu beachten gilt. Realpolitisch lässt sich nicht alles umsetzen. In Erinnerung zu rufen ist, dass von den Ergebnissen bei Wahlen nicht immer automatisch auf Abstimmungsergebnisse geschlossen werden kann. Die Stimmberechtigten folgen in der Rentenpolitik nicht zwingend den Parteiparolen. Einseitige Massnahmen, wie zum Beispiel ein auch nur schrittweises Erhöhen des Rentenalters über die vorgesehenen 65 Jahre hinaus, mögen wohl sachlogisch als richtig empfunden werden, finden aber im heutigen angespannten wirtschaftlichen Umfeld sowie im politischen Links-Rechts-Konflikt keine Mehrheiten.

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