Verband

Statuten

Die Statuten sind die Grundordnung des ASIP. Sie bilden das interne Recht für die Mitglieder und den Vorstand. Sie werden von der Mitgliederversammlung genehmigt. Klicken Sie bitte hier für unsere Statuten als PDF-Datei.

Unsere Statuten

  • Ar­ti­kel 1 Na­me und Sitz

    • Un­ter dem Na­men Schwei­ze­ri­scher Pen­si­ons­kas­sen­ver­band (ASIP) be­steht ein Ver­ein im Sin­ne von Art. 60ff. ZGB.
    • Sein Sitz be­fin­det sich am Ort der Ge­schäfts­stel­le.

     

    Ar­ti­kel 2 Zweck

    • Der Ver­ein bezweckt die Er­hal­tung und För­de­rung der be­ruf­li­chen Vor­sor­ge auf frei­heit­li­cher und de­zen­tra­ler Grund­la­ge.
    • Er setzt sich ein für das Drei-Säu­len-Kon­zept in aus­ge­wo­ge­ner Ge­wich­tung.
    • Er ver­tritt die ge­mein­sa­men In­ter­es­sen der Mit­glie­der ge­gen­über Be­hör­den, Ver­wal­tung, Auf­sicht und an­de­ren In­sti­tu­tio­nen.
    • Er ori­en­tiert und berät die Mit­glie­der in Fra­gen der be­ruf­li­chen Vor­sor­ge. Er in­for­miert die Öf­fent­lich­keit über die be­ruf­li­che Vor­sor­ge.
    • Er för­dert die Schu­lung und Wei­ter­bil­dung im Be­reich der be­ruf­li­chen Vor­sor­ge.
  • Ar­ti­kel 3 Mit­glied­schaft

    Als Mit­glie­der kön­nen dem Ver­ein Vor­sor­ge­ein­rich­tun­gen und an­de­re ju­ris­ti­sche Per­so­nen, die der be­ruf­li­chen Vor­sor­ge eng ver­bun­den sind, als Kol­lek­tiv­mit­glie­der bei­tre­ten.
    In spe­zi­el­len Fäl­len kön­nen auch na­tür­li­che Per­so­nen als Ein­zel­mit­glie­der auf­ge­nom­men wer­den, ins­be­son­de­re wenn sie seit län­ge­rer Zeit auf dem Ge­biet der be­ruf­li­chen Vor­sor­ge tä­tig sind und nicht ei­ne Vor­sor­ge­ein­rich­tung ver­tre­ten.

    Ar­ti­kel 4 Bei­tritt zum Ver­band

    Die Auf­nah­me­be­geh­ren sind schrift­lich bei der Ge­schäfts­stel­le ein­zu­rei­chen. Der Vor­stand kann ei­ne Auf­nah­me oh­ne Grun­d­an­ga­be ab­leh­nen.

    Ar­ti­kel 5 Aus­tritt aus dem Ver­band

    Der Aus­tritt aus dem Ver­band kann nur schrift­lich, un­ter Be­ach­tung ei­ner Kün­di­gungs­frist von 6 Mo­na­ten, auf En­de des Ge­schäfts­jah­res er­fol­gen.
    Aus­tre­ten­de Mit­glie­der sind für aus­ste­hen­de Jah­res­bei­trä­ge haft­bar. Mit dem Aus­tritt er­lischt je­der An­spruch auf das Ver­bands­ver­mö­gen.

    Ar­ti­kel 6 Aus­schluss aus dem Ver­band

    Mit­glie­der, de­ren Ver­hal­ten mit dem Zweck und den Ziel­set­zun­gen des Ver­ban­des im Wi­der­spruch steht, kön­nen durch den Vor­stand aus­ge­schlos­sen wer­den.
    Aus­ge­schlos­sen wer­den kön­nen auch Mit­glie­der, die trotz zwei­ma­li­ger ein­ge­schrie­be­ner Mah­nung ih­ren fi­nan­zi­el­len Ver­pflich­tun­gen nicht nach­kom­men.
    Der Aus­schluss hebt die Haft­bar­keit für die ge­schul­de­ten Bei­trä­ge nicht auf.

  • Ar­ti­kel 7

    Die Or­ga­ne des Ver­ban­des sind:

    - die Mit­glie­der­ver­samm­lung
    - der Vor­stand
    - der Vor­stands­aus­schuss
    - die Re­vi­si­ons­stel­le (Be­schluss der MV vom 4. Mai 2018).

  • Ar­ti­kel 8 All­ge­mei­ne Be­stim­mun­gen

    Der Ver­band hält jähr­lich ei­ne or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung ab.
    Aus­ser­or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen wer­den, so­fern die Ver­bands­ge­schäf­te dies er­for­dern, vom Vor­stand ein­be­ru­fen. Fer­ner kön­nen min­des­tens 1/5 der Mit­glie­der schrift­lich un­ter An­ga­be des Grun­des die Ein­be­ru­fung ei­ner aus­ser­or­dent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung ver­lan­gen.

    Die Ein­be­ru­fung zur Mit­glie­der­ver­samm­lung er­folgt un­ter An­ga­be der Ver­hand­lungs­ge­gen­stän­de min­des­tens 20 Ta­ge vor dem Ver­samm­lungs­ter­min. Über Ge­gen­stän­de, die nicht auf die­se Wei­se den Mit­glie­dern be­kannt­ge­ge­ben wer­den, kann an der Mit­glie­der­ver­samm­lung nur be­ra­ten, nicht aber Be­schluss ge­fasst wer­den. 
    An­trä­ge der Mit­glie­der müs­sen dem Vor­stand min­des­tens zwei Mo­na­te vor der or­dent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung ein­ge­reicht wer­den.

    Der Vor­stand hat des­halb das Da­tum der Ver­samm­lung den Mit­glie­dern spä­tes­tens drei Mo­na­te vor­her be­kannt­zu­ge­ben und die ein­ge­reich­ten An­trä­ge den Mit­glie­dern mit der Ein­la­dung zur Mit­glie­der­ver­samm­lung zu un­ter­brei­ten.

    Ar­ti­kel 9 Stimm­recht

    Je­des Mit­glied hat ei­ne Stim­me. Stell­ver­tre­tung ist nicht zu­läs­sig.
    Ab­stim­mun­gen und Wahlen er­fol­gen of­fen mit ein­fa­chem Hand­mehr, wenn nicht aus­drück­lich ge­hei­me Wahl oder Ab­stim­mung ver­langt wird.
    Be­schlüs­se be­tref­fend Sta­tu­ten­än­de­run­gen be­dür­fen zu ih­rer Gül­tig­keit der Zu­stim­mung von zwei Drit­teln der an­we­sen­den Stimm­be­rech­tig­ten.
    Be­schlüs­se be­tref­fend Auf­lö­sung des Ver­ban­des be­dür­fen zu ih­rer Gül­tig­keit der Zu­stim­mung von drei Vier­teln der an­we­sen­den Stimm­be­rech­tig­ten.

    Ar­ti­kel 10 Auf­ga­ben der Mit­glie­der­ver­samm­lung

    Die Mit­glie­der­ver­samm­lung hat fol­gen­de Auf­ga­ben:

    - Ab­nah­me des Jah­res­be­rich­tes des Vor­stan­des und der Be­rich­te der Kom­mis­sio­nen
    - Ab­nah­me der Ver­bands­rech­nung und Ent­ge­gen­nah­me des Re­vi­so­ren­be­richts
    - Ent­las­tung des Vor­stan­des
    - Fest­set­zung der Mit­glie­der­bei­trä­ge
    - Wahl des Prä­si­den­ten, der zwei Vi­ze­prä­si­den­ten und der üb­ri­gen Vor­stands­mit­glie­der
    - Wahl der Rech­nungs­re­vi­so­ren oder der Re­vi­si­ons­stel­le
    - Vor­nah­me von Sta­tu­ten­än­de­run­gen
    - Er­le­di­gung der der Mit­glie­der­ver­samm­lung vom Vor­stand über­wie­se­nen Ge­schäf­te
    - Auf­lö­sung des Ver­ban­des und Be­schluss­fas­sung über die Ver­wen­dung des Li­qui­da­ti­ons­über­schus­ses.

  • Ar­ti­kel 11 Zu­sam­men­set­zung und Wähl­bar­keit 

    Der Vor­stand be­steht aus 15-20 Per­so­nen.
    Mit Aus­nah­me des von der Mit­glie­der­ver­samm­lung ge­wähl­ten Prä­si­den­ten und der zwei Vi­ze­prä­si­den­ten kon­sti­tu­iert sich der Vor­stand selbst. Die Amts­dau­er be­trägt 3 Jah­re. Wie­der­wahl ist mög­lich, so­lan­ge die Per­son ak­tiv in der be­ruf­li­chen Vor­sor­ge tä­tig ist, ma­xi­mal je­doch für 5 Amts­dau­ern.

    Ar­ti­kel 12 Auf­ga­ben des Vor­stan­des

    Der Vor­stand ver­tritt den Ver­band nach aus­sen. Er be­han­delt al­le Auf­ga­ben des Ver­ban­des und be­sorgt den Ver­kehr mit den Be­hör­den und an­de­ren Or­ga­ni­sa­tio­nen.
    Der Vor­stand legt fest, wel­che Per­so­nen für den Ver­band rechts­ver­bind­lich und kol­lek­tiv zu zwei­en zeich­nen kön­nen.

    Der Vor­stand hat fol­gen­de Auf­ga­ben

    - die Wahl des Vor­stands­aus­schus­ses
    - die Wahl des Ge­schäfts­füh­rers
    - die Wahl von Kom­mis­sio­nen
    - die Ein­be­ru­fung der Mit­glie­der­ver­samm­lung
    - die Auf­nah­me von neu­en Mit­glie­dern
    - der Aus­schluss von Mit­glie­dern
    - die jähr­li­che schrift­li­che Be­richt­er­stat­tung über die Ver­band­stä­tig­keit und die Rech­nungs­ab­la­ge über die Ver­bands­rech­nung
    - die Hand­ha­bung der Sta­tu­ten und die Durch­füh­rung der Be­schlüs­se der Mit­glie­der­ver­samm­lung
    - die Er­le­di­gung al­ler Auf­ga­ben, die nicht aus­drück­lich an­de­ren Or­ga­nen über­tra­gen sind.

    Der Vor­stand er­lässt ein Or­ga­ni­sa­ti­ons­re­gle­ment, wel­ches ins­be­son­de­re die Auf­ga­ben und Kom­pe­ten­zen des Aus­schus­ses und des Ge­schäfts­füh­rers fest­legt.

    Ar­ti­kel 13 Be­schluss­fas­sung

    Der Vor­stand fasst sei­ne Be­schlüs­se mit ein­fa­chem Mehr der an­we­sen­den Mit­glie­der. Bei Stim­men­gleich­heit gibt die Stim­me des Prä­si­den­ten den Aus­schlag.
    Be­schlüs­se kön­nen auch auf schrift­li­chem Weg ge­fasst wer­den, so­fern kein Mit­glied münd­li­che Be­ra­tung ver­langt. Sie sind in das Pro­to­koll der nächs­ten Vor­stands­sit­zung auf­zu­neh­men.

  • Ar­ti­kel 14 Zu­sam­men­set­zung und Auf­ga­ben 

    Der Vor­stand kann einen Vor­stands­aus­schuss wäh­len (Be­schluss der MV vom 6. Mai 2008). 

    Die­ser be­steht aus dem Prä­si­den­ten, den zwei Vi­ze­prä­si­den­ten und ei­nem bis drei wei­te­ren Vor­stands­mit­glie­dern.

    Er nimmt die ihm vom Vor­stand über­tra­ge­nen Füh­rungs­auf­ga­ben wahr.

  • Ar­ti­kel 15 Ge­schäfts­füh­rer

    Zur Er­le­di­gung der Ver­bands­ge­schäf­te und zur Füh­rung der Rech­nun­gen be­stimmt der Ver­band einen Ge­schäfts­füh­rer. Er wird vom Vor­stand ge­wählt.

    Sei­ne Pflich­ten sind im Or­ga­ni­sa­ti­ons­re­gle­ment fest­ge­legt.

  • Ar­ti­kel 16 Re­vi­so­ren

    Die Prü­fung der Rech­nungs­füh­rung wird von zwei Rech­nungs­re­vi­so­ren oder ei­ner Re­vi­si­ons­stel­le vor­ge­nom­men.

    Die Wahl der Rech­nungs­re­vi­so­ren oder der Re­vi­si­ons­stel­le er­folgt gleich­zei­tig mit der Wahl des Vor­stan­des für ei­ne Amts­dau­er von drei Jah­ren. Wie­der­wahl ist mög­lich.

  • Ar­ti­kel 17 Kom­mis­sio­nen

    Der Vor­stand setzt stän­di­ge Kom­mis­sio­nen ein zur Be­treu­ung von fol­gen­den Auf­ga­ben­be­rei­chen: Aus- und Wei­ter­bil­dung, pri­vat­recht­li­che Vor­sor­ge­ein­rich­tun­gen, öf­fent­lich-recht­li­che Vor­sor­ge­ein­rich­tun­gen, Ge­mein­schaft­sein­rich­tun­gen und An­la­ge­fra­gen (Be­schluss der MV vom 6. Mai 2008). 

    Die stän­di­gen Kom­mis­sio­nen wer­den durch ein Vor­stands­mit­glied prä­si­diert. Auch aus­sen­ste­hen­de Fach­leu­te kön­nen in die Kom­mis­sio­nen ge­wählt wer­den.

    Der Vor­stand kann nach Be­darf zu­sätz­lich Ar­beits­grup­pen mit be­son­de­ren Auf­ga­ben ein­set­zen. Die Kom­mis­sio­nen er­stat­ten dem Vor­stand über ih­re Tä­tig­kei­ten Be­richt.

  • Ar­ti­kel 18 Fi­nan­zie­rung

    Die Ein­nah­men des Ver­ban­des be­ste­hen aus:

    - Jah­res­bei­trä­gen der Mit­glie­der
    - Zu­wen­dun­gen und Gön­ner­bei­trä­gen
    - Er­trä­gen aus Dienst­leis­tun­gen
    - Zin­sen des Ver­bands­ver­mö­gens.

    Die Hö­he der Mit­glie­der­bei­trä­ge wird von der Mit­glie­der­ver­samm­lung je­weils für ein Jahr be­schlos­sen.

    Die Bei­trä­ge be­tra­gen für Ein­zel­mit­glie­der ma­xi­mal Fr. 500.--, für Kol­lek­tiv­mit­glie­der ma­xi­mal Fr. 8'000.-- (Be­schluss der MV vom 6. Mai 2011).

    Ar­ti­kel 19 Haf­tung

    Für Ver­bind­lich­kei­ten des Ver­ban­des haf­tet aus­sch­liess­lich des­sen Ver­mö­gen. Je­de per­sön­li­che Haft­bar­keit der Mit­glie­der ist aus­ge­schlos­sen.

  • Ar­ti­kel 20 Li­qui­da­ti­on 

    Im Fall der Auf­lö­sung führt der Vor­stand die Li­qui­da­ti­on durch, so­fern die Mit­glie­der­ver­samm­lung nicht an­de­re Li­qui­da­to­ren er­nennt.

    Aus dem Ver­bands­ver­mö­gen wer­den zu­erst die Schul­den ge­tilgt. Über die Ver­wen­dung des ver­blei­ben­den Ver­mö­gens be­schliesst die Mit­glie­der­ver­samm­lung.

  • Ar­ti­kel 21 Rech­nungs­jahr

    Das Ge­schäfts­jahr fällt mit dem Ka­len­der­jahr zu­sam­men.

  • Ar­ti­kel 22 In­kraft­tre­ten

    Die vor­lie­gen­den Sta­tu­ten wur­den an der Mit­glie­der­ver­samm­lung vom 27. Mai 2003 gut­ge­heis­sen. Sie er­set­zen die Sta­tu­ten vom 13. März 1998 mit Gül­tig­keit ab 1. Ja­nu­ar 2004 (mit den Än­de­run­gen vom 6. Mai 2008, vom 6. Mai 2011 und vom 4. Mai 2018).

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