8. Oktober 2020 18:30

Jung­par­tei­en leh­nen BVG-Re­vi­si­on ab

Im Rahmen der ersten Mittagsveranstaltung (BVG-Arena) von Innovation Zweite Säule haben sechs bürgerliche Jungparteien ihre gemeinsame Stellungnahme zur BVG-Revisionsvorlage vorgestellt. 

Wichtig ist die mit dem ASIP geteilte Ablehnung des Rentenzuschlags, den die Jungparteien als neues Umverteilungsinstrument und als “stossend” empfinden. Sie schlagen eine einmalige Erhöhung des Altersguthabens vor, und zwar über den langen Zeitraum von 15 Jahren. (Auch sie scheinen nicht zu wissen, dass die Pensionskassen schon genügend Rückstellungen gemacht haben, um die Kompensationsmassnahmen zum Erhalt des Leistungsniveaus zu finanzieren. Siehe Vorschlag des ASIP.)

Darüber hinaus fordern sie die Abschaffung des Koordinationsabzugs, einen flexiblen Mindestjahreslohn gemäss Beschäftigungsgrad, ein dynamisches Anpassen des Rentenalters an die Lebenserwartung und einen für alle Altersgruppen einheitlichen Beitragssatz. 

Der Umwandlungssatz soll gesenkt und auch entpolitisiert werden, indem er auf Basis “mathematischer Instrumente” vom Bundesrat zwingend angepasst wird.

  Stellungnahme der Jungparteien

Quelle: Vorsorgeforum / Josef Bachmann befragt Vertreter der bürgerlichen Jungparteien zu ihrer Stellungnahme über die BVG-Reformvorlage. Sitzend von links: David Trachsel, JSVP; Patrick Eugster, JFDP; Tobias Vögeli, Grünliberale; Sarah Bünter, JCVP.

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